Auf den Spuren der Wahrheit
Hast du dich auch schon mal gefragt was wahre Spiritualität eigentlich ist?
Ob diese ganzen Engelsheilungen, Versprechen und Konsum wirklich etwas mit ihr zu tun haben? Oder ob das nicht vielmehr ein riesiger Markt voller Halbwahrheiten ist?
Denn heute versteht man unter Spiritualität oft nicht mehr das, was es im Ursprung einmal bedeutete. Aus ihr wurde ein Geschäft gemacht – voll von Frequenz-Erhöhungen, Karmaablösungen und DNA-Upgrades.
Ein Geschäft mit der Hoffnung, dass das Geistige etwas Abgehobenes ist, das man sich erkaufen kann. Als ein einfaches Upgrade und Abgabelager für Karma, Sorgen und Symptome. 💸
Doch je länger ich diesen Weg gehe, desto klarer wird für mich: Wahre Spiritualität lässt sich nicht kaufen. Sie lässt sich nur leben.
Die Begegnung mit der New-Age-Spiritualität
Neulich saß ich bei einer Bekannten, die viele geistige Ausbildungen gemacht hat. Im Gespräch über meine schwere Krankheit sagte sie zu mir: „Vielleicht bist du in diesem Leben das Opfer, weil du im letzten der Täter warst. Und so lernst du nun Mitgefühl.“
Das klingt erst mal fair, nicht wahr? Es wirkt irgendwie gerecht. Aber genau hier kam innerer Widerstand. 🙅♀️ Denn zeugt dies nicht von Strafe, Härte und Erziehung? Es zieht uns zurück in das alte, dualistische Spiel von Opfer und Täter.
In meinen astrosophischen Betrachtungen der Geburtsbilder sehe ich keine Strafen. Ich sehe dort den innersten Kern, und wohin unsere Seele will.
Ich sehe den Irrtum, den wir gelebt haben (Südknoten). Wohin wir uns stattdessen hinentwickeln wollen (Nordknoten). Ich sehe die tiefsten Wunden die wir bereits mitgebracht haben (Chiron). Und ich sehe, was wir als höchsten Punkt unseres Lebens in die Welt bringen wollen (MC).🏹
Ich finde keine karmische Bestrafung in den Geburtsbildern. Dafür aber innere Wunden, die sich in völliger übereinstimmung entsprechen: in der Seele, im Körper und im Leben.☀️.
Die Berührung mit der wahren Spiritualität
Als ich immer wieder allein in die Stille ging und das Unsichtbare suchte, verband es sich mit mir. Und es antwortete. Mit einem Spiegel einer immer größer werdenden Klarheit und Erkenntnis.
Es flüchtet dabei nicht in die Verklärung einer „bedingungslosen Liebe“. Und auch nicht in die Illusion, dass Schmerz einfach weggezaubert werden kann, ohne dass wir ihn fühlen, verstehen und verkörpern müssen.
Stattdessen zeigt es uns überall dieselbe, uralte Bewegung:
• Wie oben, so unten.
• Wie innen, so außen.
• Wie im Kleinen, so im Großen.
Damit wir sehen, dass der Kosmos, die Seele, der Körper und das Außen eins sind. Dass eines dem anderen wie ein Fingerabdruck gleicht. Und wir uns darin erkennen können. 🌌
Wahre Spiritualität
findet also nicht nur irgendwo extern statt, sondern mitten in uns selbst. 🏹
Genau dort, wo unsere Seele sich in ihren Wunden und im Ganzen erkennt, und beginnt, ihr Wesen zu verkörpern und zu leben.
Vielleicht ist Spiritualität deshalb gar kein besonderes Extra. Sondern einfach nur echt.
Die Fähigkeit, mit dem Unsichtbaren in Verbindung zu treten und die Ordnung hinter den Dingen zu erkennen. Und den Mut, diese Ordnung durch die eigenen Wunden wiederzufinden.
Wahre Spiritualität ist, wenn durch das Leben und Wirken unseres ureigenen Wesens – sich Himmel und Erde in uns verbinden.
Genau dann, wenn wir mit dem kosmischen Faden – den jeder von uns in Form unserer Aufgabe in den Händen hält – gemeinsam am großen Netzwerk des Lebens weben. 🧶✨️
Wahre Spiritualität macht uns niemals klein vor dem Kosmos – sondern groß.💎
🏹 Wenn du spürst, dass du in der Außensuche festhängst, möchte ich dich einladen ‚Die Tücken des spirituellen Marktes‘ zu lesen.